Berichte

Spielberichte

Am 25.03.2017 ab 12:30 Uhr haben die Herren des Elsterwerdaer SV 94 den letzten Spieltag in heimischen Gefilden. Die Spielstätte (Sporthalle des Gymnasiums) die mittlerweile von Gegnern als „Blechtempel von Elsterwerda“ betitelt wird, ist damit ein Austragungsort für das Finale der Liga. Gleichzeitig wird in Lindow und in Schulzendorf um die letzten Punkte gekämpft.

Bereits ab 11:00 Uhr treffen in Elsterwerda die bereits als Meister feststehende Bundesliga- Reserve von TSGL Schöneiche 2 auf den Fünftplatzierten Werderaner VV 1990. Da Schöneiche einen geplanten Aufstieg auch spielerisch sehr stark in  der gesamten Breite des Teams die gesamte Saison über nachgewiesen hat, kann man sicher schon in Spiel eins von guter Volleyballkost ausgehen.

Ab 12:30 Uhr greifen die Männer des ESV94 in das Geschehen des Tages ein. Gegen den Werderaner VV 1990, die am letzten Spieltag zweimal siegreich das Feld verlassen haben, geht es dann gleich um die direkte Tabellensituation. Danach hat der ESV94 die Ehre, den Meister mit seinem letzten Spiel als Aufsteiger in die Regionalliga zu verabschieden.

Verrückt ist der Saisonverlauf, sowie die Möglichkeiten die am letzten Spieltag die Plätze drei bis neun erheblich durcheinander wirbeln können! Einen sicheren Klassenerhalt garantiert nur Platz sechs.

Für reichlich Spannung, schönem Volleyball und hoffentlich wie immer gute Stimmung ist also gesorgt. Ein kleiner Imbiss steht bereit. Sportbegeisterte sind wie immer bei kostenfreiem Eintritt gern gesehen.

Wie in der letzten Saison ging es kurz vor dem Saisonende mit einem Reisebus zum Auswärtsspiel. Zielort war Potsdam, wo mit dem Gastgeber USV Potsdam 2 und der SV Lindow Gransee 2 zwei Teams warteten die dem ESV beim letzten Aufeinandertreffen seine erste 0- Punkte- Runde in dieser Saison bescherten. 

Das Spiel der Gäste findet ab 11:00 Uhr meistens „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ statt. Da die mitgereiste Fangemeinde Punkte mitnehmen wollte, wurde die sonst übliche morgendliche Ruhe in diesen Spielen auch durch lautstarkes Anfeuern der Mitgereisten zu einem Spiel was letztlich vieles hatte. In Satz eins gab es für die Männer des Elsterwerdaer SV94 am Ende eine verdiente 1:0- Führung (-20). Es täuscht ein wenig darüber hinweg wie eng dieser Satz letztlich war. Zwei kleinere Aufschlagserien und der starke Block machten den Unterschied. Im zweiten Satz war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. SVL schlug stark auf und machte damit Druck. Es gab zwei Serien und ein 18:25 zum 1:1. Den ersten Punkten holten sich die ESV´ler dann mit einem gnadenlosen 25:12. Satz vier erreichte dann nicht ganz die Qualität des ersten Abschnittes, sorgte aber mit den wechselnden Führungen für Spannung. Die Spielsituation in der es um Entscheidungen geht, war dann bei 21:22 da. Der Ball tuschte fast schon den Hallenboden und Schmiesen kratzte ihn raus. Bei 23:22 waren die Elsterwerdaer dann wieder vorn. Ein insgesamt starkes Feldabwehrverhalten brachte das Spiel unter großem Jubel ins Ziel (25:23). Wie wichtig dieser Sieg war zeigt die Tabelle, die keinen Null-Punkte-Spieltag mehr zulässt. Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Unterstützung.

Gegen den USV Potsdam 2 gab es letztlich keine Mittel. Der Gastgeber erledigte seine Aufgaben in beiden Spielen nahezu fehlerfrei. Das starke Zuspiel riss in beiden Spielen große Lücken in den Block, die anfangs etwas schwächere Annahme fing sich und so gingen die Spiele zwei und drei verdient mit jeweils 0:3 an die Potsdamer.

Schulzendorf hieß der Zielort für den heutigen Spieltag. Mit Blau-Weiß Brandenburg  trafen die Spieler des ESV94 im Spiel der Gäste zunächst auf den Tabellendritten der Liga. 

Konzentriert gingen die Elsterstädter in das Match. Bei 19:15 und 22:16 wurden die Weichen auf die Satzführung (25:18) durch konsequentes Spiel aus der Annahme gestellt. Blau-Weiß fand sich jetzt immer mehr, hatte die Mittel über die Mitte zu punkten und gewann einen sehr ausgeglichenen Satz am Ende auch verdient (26:28). Satz drei glich dann wieder dem ersten Abschnitt. Zum 20:16 führte eine 4-Punkte-Aufschlagserie die letztlich den 25:21- Erfolg einläuteten. Zum 3:1- Sieg waren alle bereit und hielten in den entscheidenden Phasen vor allem in der Feldabwehr dagegen. Erneut war es ein Zwischenspurt zum 21:17, der letztlich das 25:21 und einen weiteren Auswärtssieg einleitete. 

Bis zum heutigen Tage zierte der SV Schulzendorf sehr lange das Tabellenende und stand damit erheblich unter Zugzwang. Von der ersten Minute merkte man dem Gastgeber den Siegeswillen an. Der ESV stand ständig unter Druck, bei 21:22 war plötzlich eine Chance da aber es reichte nicht (22:25). Satz zwei war insofern ärgerlich, dass eine 17:11- Führung nicht reichte um auszugleichen. Sehr einseitige Ansichten der Spielleitung bei zwei nicht unbedingt schweren Entscheidungen sorgten in dieser Phase  für einen Bruch im Spiel des ESV. An diesem Tage sehr starke Schulzendorfer nutzten die Chance und zogen auf 2:0 (25:22) davon. Der Gastgeber ließ jetzt nicht locker und gewann verdient mit 3:0 (25:20).

Da Schulzendorf auch Blau-Weiß mit 3:0 besiegte schob sich die Tabelle noch weiter zusammen. Das Fazit des Spieltages: Der ESV fährt derzeit im „Fahrstuhl der Liga“ wieder nach oben und steht auf Platz 5.

Nüchtern las sich die Ergebnisliste der Elsterwerdaer Volleyballer aus den Spieltagen im Januar. Null Punkte mit 2:12 Sätzen, sowie der daraus resultierende  tabellarische Abwärtstrend verlangten endlich eine sportliche Reaktion.   

In Hennigsdorf trafen die ESV´ler zunächst auf Pneumant Fürstenwalde, die sich wiederum nach einem Saisonfehlstart kontinuierlich in die Komfortzone (die Plätze drei und vier sind hier gemeint, welche nicht in unmittelbarer Abstiegszone zu sehen sind) der Liga vorgearbeitet haben. Einige notwendige Umstellungen in der Annahme führten dann bis zum 18:22 zu den drei bis vier abstimmungsbedingten Punkten die bis dahin den Unterschied machten. Bei 27:26 und 29:28 waren sogar Satzbälle erarbeitet, aber es reichte nicht zur Führung (29:31). Bis zur 20:18- Führung glichen sich im zweiten Abschnitt die Bilder. Pneumant hatte starke Standards, der ESV hielt mit starker Defensivarbeit dagegen. Der Aufschlag wurde stärker und so glich Elsterwerda beim 25:21 zum 1:1 aus. Es wirkte schon befreiend, dass die spielerischen Elemente endlich klappten. In der Folge zeigten die Elsterstädter mit 25:17 und 25:12 was die Mannschaft bei optimaler Ausnutzung seiner Möglichkeiten leisten kann. So hieß es nach 72 Minuten verdient 3:1, bescherte die ersten Punkte in 2017 und beendeten somit auch die lange Durststrecke.

Fürstenwalde schlug Hennigsdorf anschließend mit 3:0.

Nun ging es gegen den Gastgeber aus Hennigsdorf, der wiederum unter Zugzwang stand. 17:14 stand es bereits für den ESV. Als der Gastgeber in der Feldabwehr stärker wurde und die Aufschläge für gestörten Spielaufbau beim ESV sorgten, drehte sich das Blatt. Ab diesem Zeitpunkt fanden die Elsterstädter kein Mittel mehr um die Kontrolle wieder zu erlangen. So ging dieses Match mit 0:3 (-22; -20;-18) verdient an die Gastgeber.

Im Saisonendspurt bleibt es also weiterhin spannend.

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