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Spielberichte

Nach einem gelungenen Saisonstart bis zum Ende der ersten von drei Runden setzte es ausgerechnet zu Hause Ende November zwei Niederlagen.

Gesundheitliche Ausfälle der Hälfte des Teams sorgten in der letzten Woche zu einer Absage des Spieltages, darauf folgte nun der Jahresendspurt erneut in heimischer Umgebung. Der neue Tabellenführer KSC Asahi Spremberg schlug hierbei in Spiel eins des Tages die in Minimalbesetzung angereiste HSG Senftenberg schnell mit 3:0.

Der Gastgeber aus Elsterwerda durfte nun  gegen die Spremberger ran. Da es in Spiel eins eine deutliche 0:3-Niederlage gab, wollten die ESV-ler zu Hause das Ergebnis korrigieren. Es gelang leider nicht, da Spremberg die wichtigen Momente immer für sich entscheiden konnte. Im ersten Satz wackelte die Annahme, im zweiten Satz hatten die Gäste immer eine Lösung für die anstehende Aufgabe. Obwohl der ESV mehr Druck ausübte, fanden die Spremberger auch in schwierigen Situationen die Lücken auf dem gegnerischen Spielfeld. Spielentscheidung war sicher auch ein nahezu fehlerfreies Spiel über die Mitte. Dort „funkte“ es leider zu oft. Einige Umstellungen sorgten in Satz drei zunächst für andere Verhältnisse bis zum 15:11 für die Gastgeber. Leider reichte das nicht aus um daraus Kapital zu schlagen und so gab es am Ende ein an diesem Tag nicht zu verhinderndes 0:3 (-19; -21; -21).

Im letzten Spiel des Jahres gelang es dann eine Trendwende nach drei Heimpleiten in Folge zu erzielen. Gegen die HSG erzielte der ESV94 ein nie gefährdeter 3:0- Erfolg (17; 17; 21). Nicht besonders schön aber mit der besten Punktausbeute im Jahr 2017 in heimischer Umgebung sorgten die Spieler selbst für einen versöhnlichen Jahresabschluss.

Nachdem die Elsterwerdaer Volleyballer aus gesundheitlichen Gründen den Spieltag in Wildau am 09.12.2017 absagen mussten, fliegen am 16.12.2017 ab ca. 12:30 Uhr die letzten Bälle des Jahres in Elsterwerda über das Netz. Besten Dank an Wildau und KWH die spontan der Absage zustimmten und somit die Wiederholung des Spieltages in seiner Ursprungsform ermöglichten. Ein sehr sportlicher Zug beider Teams!

Ab 11:00 Uhr stehen sich mit dem Tabellenführer KSC Asahi Spremberg und der HSG Senftenberg zunächst die Gäste gegenüber.

Der Gastgeber greift danach in das Geschehen ein und darf zuerst gegen den KSC Asahi antreten. In Match eins der beiden Teams gab es eine deutliche 0:3- Niederlage für den ESV. Wir hoffen dass sich das Lazarett bis dahin lichtet und die beiden Spiele mit bestmöglicher Besetzung stattfinden werden.

Das Spiel gegen die HSG Senftenberg beendet das Volleyballjahr 2017.

Auf den ersten Heimspieltag mussten die Elsterwerdaer lange warten und hätten die schlechteste Punktausbeute aus einem Spieltag sicher gern auswärts kassiert. So zeigte sich das Team ungewohnt instabil über den gesamten Spieltag hinweg.

Aber der Reihe nach. Die BSG Stahl Eisenhüttenstadt revanchierte sich mit einem deutlichen 3:0 gegen die VSG Fortuna Finsterwalde für die Saisonstartniederlage in Spiel eins des Tages.

12:45 Uhr griffen die Gastgeber in das Geschehen ein. Der erste Satz machte deutlich warum Hütte nach dem verpatzten Saisonstart so viele Punkte erzielte. Starkes Blockspiel und in den engen Momenten hellwach sorgten für ein 25:27, wobei der ESV in der Mitte des Satzes sein Spiel gefunden hatte. Mit 25:16 schlugen die Gastgeber zurück und dominierten das Spiel auch in Satz drei mit einem 25:19 zum 2:1- Vorsprung. Anstatt die jetzt vorhandene Überlegenheit zu nutzen sorgte eine viel zu hohe Fehlaufschlagquote in Satz vier dazu dem Gast die Chance zu geben erneut zurück zu kommen. Hütte nahm die Einladung an und holte sich mit 25:23 und 15:13 den 3:2-Sieg.  

Gegen die VSG Fortuna Finsterwalde fand Elsterwerda in den ersten beiden Sätzen praktisch nicht statt. Eine hochverdiente 0:2-Führung (-18; -20) für die Sängerstädter stand nach 48 Minuten auf dem Papier. Auch hier sorgte eine hohe Fehlerquote in mehreren „Kleinbaustellen“ für diesen Zustand. Aus dieser Kritik muss Clemens Brunk heraus genommen werden, der eine noch deutlichere Dominanz der Gegner in diesen Phasen am gesamten Spieltag verhinderte und ein starkes Spielverhalten in der Feldabwehr an den Tag legte. Irgendwie kamen die Lebensgeister zurück und das Spielpendel schlug auf die ESV-Seite. Mit ebenso deutlichen Sätzen (-16; -15) war das Team des ESV94 bei 2:2 zurück. Aber auch hier kam der dieser komische „Virus“ mit dem der ESV an diesem Tag befallen war zurück und sorgte für eine erneute 2:3- Pleite (-8). Es war halt ein gebrauchter Tag….

Zum Ende der ersten von drei Spielrunden ging es nach Zossen, wo der SC Einheit Luckau und der punktgleiche MSV Zossen 07 auf die Männer des ESV94 warteten. Außer den beiden Trumpfkarten „SuG“ Kersten waren erstmals alle an Bord, sodass einige Möglichkeiten was die Aufstellung betraf zur Verfügung standen.

Luckau war im ersten Satz bis zum 15:14 stets auf Augenhöhe. Die Feldabwehr war anfangs anfällig, Luckau witterte seine Chance, aber letztlich war das 25:22 eine Kombination aus stärkeren Aufschlägen und leicht verbesserter Defensivarbeit. Die Sätze zwei und drei dagegen liefen wie in einer einstudierten Choreographie, deshalb auch hier im Artikel zusammengefasst. Bei jeweils 10:5 übernahm Elsterwerda die Führung deutlich, in der Mitte der Sätze wurde dieser Vorsprung behauptet (18:14/19:13) und am Ende konnte bei jeweils 25:19 ein deutliches 3:0 eingefahren werden.

Die bis vor dem Spieltag punktgleichen Gastgeber aus Zossen legten konzentriert los. Bis zum 14:14 war auch hier alles ausgeglichen, wobei die Elsterstädter immer hinterher liefen. Durch eine gute Blockarbeit übernahmen die Gastgeber das Zepter beim 14:17 und gaben es auch nicht mehr aus der Hand (21:25). Umgekehrte Vorzeichen gab es im zweiten Satz. Zossen lief lange knapp hinterher (18:15), war bei 22:21 wieder dran musste aber wegen starker Blockarbeit auf Seiten des ESV beim 25:22 den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen. Der spannendste Satz des Tages sollte folgen. Ständige Führungswechsel bis zum 14:16, ein Wechsel im Zuspiel auf ESV-Seite und der folgende 16:21- Rückstand deuteten ein klaren Ausgang des Satzes an. Zwei Aufschlagserien, gutes Abwehr- und Blockverhalten ließen das Spiel erneut diesmal Richtung ESV bis zum 24:23 pendeln. Auf beiden Seiten wurde jetzt das Match aus der eigenen Annahme immer stärker. Zossen nutzte seinen einzigen Satzball beim 27:28 nicht, sodass beim 31:29 die 2:1-Gästeführung feststand. Die kleinen Umstellungen hatten sich gelohnt, denn bis zum 12:12 wurden drei Punkte Rückstand wettgemacht und dann das Spielgeschehen übernommen. Über 20:17 zum 25:18 wurde ein nicht unbedingt zu erwartender 3:1- Sieg perfekt gemacht. 

Am nächsten Spieltag werden die Elsterwerdaer am 25.11.2017 erstmals in dieser Saison zu Hause aufschlagen….und dürfen dabei gleich die Tabellenführung verteidigen.

 

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