Berichte

Die desolaten Vorstellungen der letzten Wochen des Jahres 2014 waren bei der Anreise nach Potsdam noch allgegenwärtig, da es ja zuletzt immer deutliche Niederlagen hagelte. Die Tatsache, dass es bei der ohnehin mageren Punkteausbeute noch keinen 3-er gab, ließ den eigenen Erwartungsdruck vor dem Spieltag auch nicht so sehr groß werden. Letztlich war das aber der Schlüssel zum ersten Dreier.

Von der Ansetzung her hieß es: Vorletzter (VC Potsdam Waldstadt II) gegen das Schlusslicht, den Elsterwerdaer SV 94.

Das Spiel selbst war dann auch kein echter Leckerbissen für eingefleischte Volleyballfans, sondern eher ein Match in dem die bessere Taktik entscheiden sollte. In einem Spiel in Führung zu gehen, was bisher in dieser Saison nie so richtig gelang, wurde diesmal mit einem Start-/Zielsieg in Satz eins bis zum 25:21 durchgezogen. Vor allem wurde im Spiel aus der eigenen Annahme meist direkt gepunktet. Im zweiten Satz gab es ein Tief auf ESV-Seite und bei 8:13 war der VCP bereits außer Sichtweite. Eine Sprungaufschlagserie änderte das Bild dann von 16:18 auf 20:18 und in der eigenen Annahme waren die ESVler plötzlich wieder souverän. Die ersten Satzbälle wurden abgewehrt, aber bei 28:26 wurde der Sack dann zu gemacht. Einige Sachen funktionierten tatsächlich sehr gut und lassen auf spielerische Verbesserungen bis zum Saisonende hoffen. Zum 3:0-Sieg trug erneut eine Aufschlagserie von 5:5 bis 10:5 bei sowie endlich ein Team dass diesen Erfolg unbedingt wollte. Taktisch hatte Elsterwerda immer das richtige Zuspiel im richtigen Moment zu bieten, was den gegnerischen Block wirkungslos werden ließ. Mit 25:22 konnte nach 80 Minuten der erste klare Erfolg in dieser Saison gefeiert werden.

Gastgeber USV Potsdam 2 hatte nicht die Absicht Geschenke in eigener Halle zu verteilen. Waldstadt wurde 3:0 abgefertigt. Auch der ESV hatte keine richtige Chance und musste eine 0:3-Niederlage hinnehmen (-20; -20; -21).

Die ersten 3 Saisonpunkte für den ESV holten: M. Möbius, S. Schmidt, R. Zielke, Ju. Meier, M. Hauzenberger, S. Hegewald, R. Freigang, M. Bischof, C. Herzog und T. Burkhardt

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