Berichte

Es wurden zwei intensive Matches am Sonntag benötigt um die Vorrundenspiele der Staffel F des Landespokals Brandenburg als Sieger zu beenden. Wie so oft in dieser Saison präsentierte sich das Team in der Elbe-Elster-Halle auch wieder mit zwei verschiedenen Gesichtern. Aber es reichte eben dieses Mal…

Am Sonntagmorgen wurde um 10:15 Uhr gelost und es ergab die denkbar ungünstigste Spielreihenfolge von Spiel 1 und 3 aus Sicht der Zuschauer. Dennoch hielt der treue Anhang durch und unterstützte den ESV. In Spiel 1 ging es gegen den vermeintlich stärkeren Gegner von VC Teltow-Kleinmachnow, welcher als Tabellenführer der Landesliga-Nord in die BBL aufsteigen kann. Das Spiel spiegelte von Beginn an diese Konstellation wieder. In einem ersten Satz mit ständigen Führungswechseln behielten die Elsterstädter am Ende die Nerven und drehten einen 18:22-Rückstand in einen 26:24-Satzsieg! Eine starke Punkteserie von 8:6 auf 15:6 stellte die Vorentscheidung in Satz zwei dar. 25:22 hieß es am Ende. Der dritte Satz ging dann verdient mit 24:26 an den VCT, weil die Hauptangreifer der Gäste in der Schlussphase ihre Chancen nahezu fehlerfrei verwerteten. Der ESV hatte aber in diesem Spiel seinen Rhythmus gefunden, verstärkte den Block punktuell und zog bei 15:15 auf 20:15 davon. VCT konnte diese Lücke nicht mehr schließen und es gab den 3:1-Sieg bei 25:19.

VCT schlug den Potsdamer VC 91 anschließend mit 3:1, sodass zwei Sätze zum sicheren Erreichen der Endrunde notwendig waren.

In einem ersten Satz, der nahezu gnadenlos durchgespielt wurde, zeigten die ESVler ihr bestes Gesicht und siegten kompromisslos mit 25:12. Leider war das nicht der Garant für eine schnelle Entscheidung, denn Potsdam wurde beim 15:25 förmlich eingeladen wieder in das Match zu finden. Elsterwerda war nun raus und musste nach einem zunächst ausgeglichenem Satz mit 21:25 den 1:2-Rückstand hinnehmen. Jetzt hatte der PVC viel Lust auf mehr, obwohl es für ein Weiterkommen aufgrund der kleinen Punkte nicht mehr reichen konnte. Anders stellte sich die Situation beim ESV dar, denn selbst eine sehr knappe Satzniederlage hätte das Ausscheiden bedeutet (3 kleine Punkte fehlten). VCT hatte vorher besser gepunktet. Gegen 17:00 Uhr herrschte also Pokalstimmung und so verlief auch dieser Satz. Potsdam führte über 11:7, 13:10, 20:19 bis 24:21 ständig, hatte dann aber nicht die Nerven das Spiel zu Ende zu spielen. Ein Angriff, vier gute Aufschläge, ein gut postierter Block und der Siegeswillen des ESV drehten das bereits verlorene Match zum 26:24. Die Endrunde war denkbar knapp, aber wenn man den ganzen Tag betrachtet, verdient erreicht. Für die Sportkrimifreunde wurde eine Zugabe in Satz fünf „ausgestrahlt“, denn der ESV siegte hier mit 18:16 und holte damit den zweiten Sieg des Tages, was in dieser Saison ebenfalls eine Premiere war.

Es gibt nach wie vor „Einbrüche“ im Spiel der ESV 94-Volleyballer, aber 2015 hat so schlecht nicht begonnen. Die Lichtblicke überwiegen, auch wenn es nächste Woche zur Ligaspitze geht und die Gefahr besteht, dass wieder dunkle Wolken aufziehen könnten. Das Team beginnt seinen Weg zu gehen.

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