Berichte

Niederlage und Sieg zum Auftakt für ESV 94 Volleyballer

Einen so späten Saisonstart gab es für die Elsterwerdaer Volleyballer noch nie. Alle anderen Teams durften schon ran und es hatte zur Folge, dass man bereits wieder das Ende der Liga „zierte“ ohne allerdings einen Ball gespielt zu haben. Die Situation war den Männern aus Elsterwerda in den letzten zwei Jahren nicht so ganz neu und sie bauten deshalb auf den Heimauftakt und damit verbunden bessere Zeiten in der Landesliga, die man letztmalig 2010 als Meister Richtung BBL verlassen hatte.

Bevor der Gastgeber in das Tagesgeschehen eingreifen durfte gab es die Begegnung VC Wildau gegen MSV Zossen 07 welche letztlich von Wildau mit 3:1 gewonnen wurde. 

Dank einiger neuer einheimischer Sponsoren konnten sich die Elsterstädter in Spiel eins gegen den MSV Zossen 07 in einem neuen Trikotsatz präsentieren.  Der mögliche Spielerkader von 13 Spielern schrumpfte vor dem Spieltag auf 9 zusammen und es musste ein wenig umgestellt werden. In Satz eins liefen die ESV´ ler auch ständig hinterher, waren dann aber pünktlich bei 20:19 das erste Mal in Führung. Bei 25:23 war dann auch folgerichtig der erste Durchgang gewonnen. Die Hoffnung war da dieses Spiel kontrollieren zu können. Zossen hatte etwas gegen diesen Eindruck und trumpfte nun seinerseits mächtig auf. Die Aufschläge wurden druckvoller, führten zu Ungenauigkeiten im ESV- Spiel und auch der Block brachte keine entscheidenden Impulse. Es stand 1:2 (-22; -22). In Satz vier glich Eda durch ein 25:23 aus. Tiebreak. Und hier gab es erst Licht bis zum 8:7 und dann Schatten bis zum 8:15. Schlussendlich stand ein schattiges 2:3 auf dem Protokoll und im nächsten Match ging es gegen den Sieger aus Spiel 1 Wildau. 

Sveni hatte in der Spielpause ein schnelles nächstes Match vorausgesagt. Wie Recht er doch hatte!

Im spannenden ersten Satz, der zunächst von Wildau bis zum 5:9 dominiert wurde, ging es über 20:20 zum 23:23. Am Ende gab es knappes 26:24- Erfolgserlebnis. Selbst der Fehlstart in Satz zwei (0:6; 5:10) störte nicht. „Feldabwehr- und Blockmaschinen“ stellten die Basis für ein 25:19. Als ob es nie Schatten gegeben hätte, wurde jetzt mit 25:20 und dem damit verbundenen 3:0 Sieg nach 64 Minuten zu Ende gespielt. Die verbliebenen Zuschauer konnten damit nach langer Zeit wieder einen deutlichen Sieg ihres Teams miterleben, in dem am Ende auch ein wenig Souveränität zu erkennen war.

Am Ende des ersten Spieltages stehen damit 4 Punkte zu Buche und die Erkenntnis das Wetterverhältnisse, oder besser Schatten und Licht, auch beim Volleyball eine entscheidende  Rolle spielen können.

 

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