Berichte

Die Anreise nach Ludwigsfelde zum letzten Spieltag der Saison begann unter wolkenverhangenen Himmel zu früher Stunde, da ab 10:00 Uhr bereits der HSV Cottbus 1 als Gegner wartete. Verletzungs-, Krankheits- und Arbeitsausfälle ließen den Kader an den letzten zwei Spieltagen ein wenig zusammen schrumpfen und alle ESV´ler hechelten dem Saisonende entgegen.

Auch der Tabellenstand ließ nur den Blick nach hinten zu, denn Zossen hatte seine Aufgaben erledigt und eine vermeintliche Kür beim Heimspiel vor sich. 

Der HSV Cottbus 1 konnte ohne seinen verletzten Trainer, wie schon im letzten Aufeinandertreffen, keine Gegenwehr leisten. In 58 Minuten überrollte der ESV- Express seinen Gegner mit 3:0 (-14; -19; -12). Eine kurze Verwirrung wegen eines möglichen Protokollfehlers sorgte innerhalb des Teams ein wenig für Wirbel. Hatte der Coach vergessen den Libero einzutragen? Nein, hatte er nicht. Teil eins war abgehakt.

VSV Ludwigsfelde wollte in heimischen Gefilden natürlich punkten. Elsterwerda hielt an der Spieltaktik aus dem ersten Spiel fest und belohnte sich mit zwei klaren Sätzen (-12; -15). Fünf Matchbälle reichten nicht, um den Sack direkt zu zumachen. Mit 29:31 war der VSV zurück im Spiel. Wie an den meisten vergangenen Spieltagen dieser Saison zahlte sich auch heute die flexible Einsetzbarkeit einiger Spieler aus. Eine ständige Führung wurde zum letztlich verdienten 25:20 und dem damit verbundenen 3:1- Erfolg genutzt. Auch Teil zwei war abgehakt, egal wie Wildau pfeift/spielt: Wir sind mindestens Zweiter.

Zu diesem Zeitpunkt war der ESV sogar Spitzenreiter, aber nur weil Zossen später in den Spieltag startete. Erste Meldung: Zossen schlägt Luckau 3:0. Die zweite Meldung kam nicht. Die Elsterwerdaer Volleyballer befanden sich entweder als Zuschauer bei der Volleyball-Champions-League in Berlin, waren mit ihren Kindern in die Heimat abgerückt oder noch auf der Autobahn unterwegs. Staffelleiter Uli Jeschke war direkt von Ludwigsfelde nach Zossen gereist und versprach die Ergebnisse durch zu geben. Er meldete den 3:2- Sieg von Zossen gegen die HSG Senftenberg, welche letztlich nach 0:2- Rückstand zum Meistermacher wurden. Vielen Dank an dieser Stelle an ein starkes Team aus Senftenberg, für das es um nichts mehr ging. Ein gutes Beispiel für Fairplay! Damit wurde dieser spannende Dreiteiler auch erfolgreich beendet.

Fazit: Im Gesamtverlauf der Saison war Elsterwerda immer konsequent wenn es um klare Ergebnisse ging. Viele klare Spielerfolge sorgten, wie auch an den letzten beiden Spieltagen, für ein Polster im Satzverhältnis. Da es auch einige Beacher im Team gibt, half nicht zuletzt der Sonnenstoff am späteren Mittag mit, den Spieltag erfolgreich zu beenden.

Der Elsterwerdaer SV 94 belohnt sich dabei mit dem direkten Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse des Landes, die Brandenburg- Liga. 

Meister wurden: Steffen Schmidt, Michael Möbius, René Marschner, Ronny Zielke, Tobias Burkhardt, Michael Bischof, Constantin Herzog, Göran Kersten, Richard Schulze, Sebastian Hegewald, Jonas Meier, Julius Meier und Sven Kersten

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