Berichte

Gleich zum ersten Spieltag stand die längste Anreise während der gesamten Saison auf dem Spielplan. Eisenhüttenstadt hieß das Ziel. Die Vorbereitung für die Saison war relativ kurz und das einzige Vorbereitungsturnier fand vor 14 Tagen in Brandenburg statt. Da viele Teams da noch nach der optimalen Aufstellung suchten war die Wertigkeit der Qualität des Turnieres, in dem Elsterwerda Siebenter wurde, nur schwer einzuschätzen. Zudem konnten drei Spieler aus unterschiedlichen Gründen die Vorbereitung erst gar nicht wahrnehmen.

Da der ESV im letzten Jahr aus der BBL abgestiegen und VSG Fortuna Finsterwalde aus der Landesklasse aufgestiegen ist, gab es gleich im ersten Saisonspiel seit gefühlten 10 Jahren (genau wusste es leider niemand) ein Landkreisderby. Die Männer des ESV fanden zunächst überhaupt nicht ins Match und liefen sofort einem 1:7 hinterher. Schuld waren vor allem das fehlende Spielen ohne Ball, sodass es meist keine klaren und gezielten Angriffsaktionen über alle zur Verfügung stehenden Angreifer geben konnte. Diese ausrechenbare Spielweise nutzte Finsterwalde sofort zur Führung aus. Im Anschluss an die erste Auszeit folgte der beste Teilabschnitt des Tages für den ESV. Die Feldabwehr war jetzt da, entschärfte die Angriffsaktionen des Gegners und spielte nun auch seine Variabilität im Angriff besser aus. So wurde der erste Satz deutlich gedreht und auch eingefahren. Im zweiten Abschnitt gab es auf beiden Seiten nicht mehr diese Serien, sodass dieser ausgeglichene Satz mit einem knappen Vorsprung an den ESV ging. Im letzten Satz setzten sich die Elsterwerdaer bereits vor der Zwanzig-Punkte-Marke ab und fuhren ein verdientes 3:0 ein.

Finsterwalde holte sich dann gegen Hütte seinen ersten Dreier mit einem guten 3:1- Sieg.

Die Spielpause bekam dem ESV nicht. Bei der BSG Stahl Eisenhüttenstadt war mittlerweile auch die Zuspielabteilung in der Halle angekommen und das Spiel der Gastgeber lief plötzlich wesentlich runder als noch kurz zuvor. Die Stationen 5:9, 7:13 und 12:16 ließen einen Satzverlust befürchten. Eine kleine Umstellung auf der Diagonale, sowie eine starke Aufschlagserie drehten den Satz zum 19:16. Der offene Schlagabtausch blieb bestehen, aber Elsterwerda ließ sich den 25:22-Satz-Sieg nicht mehr nehmen. In der Folge entwickelte sich ein Match was stets von vorn gestaltet wurde. Der Gastgeber fand keine geeigneten Mittel um den ESV94 in große Bedrängnis zu bringen, sodass es nach 64 Minuten ebenfalls 3:0 (-22; -18; -21) hieß.

Ein gelungener Auftakt der spielerisch noch einige Reserven offenbarte, aber trotzdem ein gutes Gefühl was die Wettbewerbsfähigkeit des Teams angeht hinterlässt. Anschließend wurde im Germanischen Langhaus zu Krügersdorf ein viel wichtigeres Thema aufgegriffen um allen klar zu machen um was es eigentlich geht: um Gesundheit oder manchmal eben „Auf die Gesundheit!“

 

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