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Genau!! aber dies war sicherlich nicht der einzige Grund warum die Herren II des Elsterwerdaer SV 94 am Samstag in der Finsterwalder Turnhalle über die maximal mögliche Distanz gingen. Erster Gegner des ESV war die Mannschaft von Energie Cottbus III. In der laufenden Saison ist es unseren Jungs nicht gelungen die Cottbusser in größere Bedrängnis zu bringen. Vielleicht kann man die Energie Spieler auf fremdem Territorium schlagen?

Die Umsetzung des Planes gelang zu Beginn auch ganz gut. Satz eins ging nach Elsterwerda. Dies war ein Weckruf  für Cottbus und sie fanden besser ins Spiel. Die Elsterstädter ließen sich aber nicht abschütteln, boten Paroli und kämpften verbissen. Leider wurden sie dafür nicht belohnt und beide folgenden Sätze gingen knapp mit 25:23 nach Cottbus. Im vierten Durchgang drehte der ESV-Sechser noch einmal auf und erhöhte den Druck. Mit einem 17:25 Satzgewinn gelang es die Entscheidung in den Tiebreak zu verschieben. Dieser spiegelte dann auch den kompletten Spielverlauf wieder. Zu Beginn gelang es keinem der beiden Teams sich entscheidend abzusetzen. Je näher man der Ziellinie aber kam umso mehr zahlte sich die Erfahrung der Cottbusser aus. Routiniert spielte Energie diesen Entscheidungssatz herunter und ein paar Fehler zu viel auf ESV-Seite machten dann das 3:2 für Cottbus perfekt. Es war ein gutes Spiel aber diesmal hat es eben noch nicht für einen Sieg gereicht. Ein erkämpfter Punkt ist aber schon mal ein Anfang.

Danach hieß es aufstehen, „Staub abklopfen“ und weiter im Plan: weitere Punkte mit an die Elster zu nehmen. Nächster Gegner des ESV waren die Gastgeber von Fortuna Finsterwalde. Elsterwerda liebäugelte schon mit drei Punkten aus dieser Partie aber Finsterwalde stellte unter Beweis dass sie vor heimischem Publikum immer eine Schippe drauf legen können. So war es auch nicht verwunderlich das die Fortuna nach Sätzen mit 1:0 in Führung ging. Die 94er waren davon unbeeindruckt und glichen danach aus, nur gelang es sich nicht aus dieser Defensiv-Situation zu befreien. Vielleicht lag es auch am kräftezehrenden ersten ESV-Spiel das Finsterwalde danach wiederum in Führung ging. Aber auch zu diesem Zeitpunkt ließ auf Elsterwerdaer Seite keiner den Kopf hängen und mit Siegeswille gelang wiederum der Satzausgleich und somit musste zum wiederholten Mal der Tiebreak bemüht werden. Aber anders als im ersten Entscheidungssatz geriet der ESV recht schnell in einen drei Punkte Rückstand. Bei 8:5 wurden die Seiten gewechselt und unsere Mannschaft musste noch einmal alles mobilisieren. Eine fünf Punkte Aufschlagserie von C. Herzog brachte Elsterwerda auf die Siegesstraße. Die Fortunas hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und G. Kersten machte mit drei platzierten Aufschlägen den Sack zu, das heißt weitere zwei Punkte auf dem Konto.

Die Elsterwerdaer Mannschaft, gemischt aus jungen und erfahrenen Spielern, kommt wie an diesem Spieltag zu sehen immer besser in Fahrt. „Bei 3h 36min effektiver Spielzeit hatte man ja auch wieder genug Zeit zum Üben“

Der üblichen Verdächtigen an diesem Tag waren abermals: T. Burkhardt, C. Herzog, D. Winkler, Ju. und Jo. Meier, G. Kersten, R. Schulz, S. Kersten

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