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Schaut man auf die Tabelle der Landesklasse Süd ist klar warum die Herren II der Elsterwerdaer Volleyballer jeden Punkt benötigen. Drei Punkte gegen den Tabellenletzten der TSG 65 Lübben sind da sehr willkommen. Am Samstag war der Zeitpunkt diese Aufgabe zu erledigen.  Der Gastgeber HSV Cottbus war der zweite Gegner des Elsterwerdaer SV94. In der laufenden Saison war der ESV in Reichweite der Cottbuser vielleicht gelingt ja auch noch ein Überraschungssieg? Aber dazu später.

Elsterwerda startete gegen die TSG sehr verhalten und alles wirkte irgendwie verkrampft. Lag es an der Halle oder der manchmal recht überraschenden Spielweise von Lübben? Jedenfalls kam kein Spielfluss auf Seiten der Elsterstädter zustande. So ist es auch nicht verwunderlich das der ESV wieder einmal einem Rückstand hinterher hechelte und viel Energie benötigte um bei 24 auszugleichen. Davon war Lübben aber unbeeindruckt und wehrte sich weiter bis zum 26:28 Satzgewinn für Elsterwerda. Wer nun glaubte die Satzführung würde Ruhe ins Spiel der ESV`ler bringen sah sich getäuscht. Es hakte weiter an fast allen Positionen, eine stabile Annahme sieht wirklich anders aus. Lübben nutzte die sich bietende Gelegenheit und glich das Satzverhältnis aus. Ratlosigkeit auf Seiten unserer Jungs, so war das nicht geplant. Es half aber alles nichts, das große Ziel (drei Punkte) stand immer noch im Raum. In den folgenden Sätzen gelang es dem ESV seine Fehlerquote zu verringern und erzwang über Kampf den einen oder anderen Punkt. Lübben konnte dem nichts entgegensetzen und unterlag dann doch noch mit 1:3 – Pflicht erfüllt aber ein souveräner Sieg war das nicht.

Wenn Elsterwerda den HSV wirklich ärgern wollte musste die komplette Mannschaft einen Leistungssprung machen. Ein Wechsel auf der Zuspielposition sollte dazu noch für eine Änderung des ESV-Spiels sorgen. Anfangs keimte auch ein wenig Hoffnung auf, denn Elsterwerda startete besser als Cottbus. Das waren aber nur die Startschwierigkeiten des Gastgebers. Im Verlauf des Satzes fand der HSV zu seinem Spiel und die Elsterstädter kämpften immer noch mit ihren Annahme- und Abwehrschwierigkeiten. Selbst der Wechsel zurück zur Urbesetzung zeigte keine Wirkung und der HSV spielte souverän weiter. Auch wenn sich alle bemühten, an diesem Tag war einfach nicht mehr zu holen. Cottbus siegte deutlich mit 3:0.

Auch wenn die Art und Weise der Niederlage ein wenig schmerzt sollte sich die Mannschaft über die drei eingefahrenen Punkte freuen.

Es spielten: Dirkye, Göri, Tweety, Svenni sowie die Bahnreisenden Jum, Jom und Consti

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