Berichte

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Am vergangenen Wochenende hatten unsere Nachwuchsvolleyballer ein „Mammutprogramm“ zu absolvieren. In der Altersklasse U12 ging es am Sonntag in den Platzierungsspielen um die Plätze 13 bis 17 sowie in der Qualifikationsrunde um den Einzug in das Endrundenturnier. Unsere U13 spielte am Samstag um den Landesmeistertitel und damit verbunden auch um die begehrten Plätze zur Teilnahme an den Nordostdeutschen Meisterschaften.  

Die 2. Mannschaft des ESV in der Altersklasse U12 verpasste am letzten Spieltag nur knapp die Qualifikationsrunde und musste sich in Brandenburg in den Platzierungsspielen beweisen. Mit deutlichen Siegen gegen die Mannschaften der Sportfreunde Brandenburg II, VC Angermünde II und BW Brandenburg I wurde der Grundstein für ein gutes Abschneiden in dieser Platzierungsrunde gelegt. Da die erste Mannschaft der Sportfreunde Brandenburg ebenfalls alle Spiele gewinnen konnte, kam es zum Finalspiel um Platz 13. Denkbar knapp konnten sich unsere Jungs mit 2:1 durchsetzen und gewannen damit diese Platzierungsrunde. Herzlichen Glückwunsch!

Im Qualifikationsturnier zur Endrunde der Altersklasse U12 in Angermünde mussten sich unsere Jungs vom ESV I nur der Mannschaft vom VC Potsdam Waldstadt I geschlagen geben. Damit konnten sich unsere Nachwuchsvolleyballer souverän für das Endrundenturnier  am 06.05. in der heimischen Halle des Elsterschlossgymnasiums qualifizieren, bei dem der diesjährige Landesmeister ermittelt wird.

In der Altersklasse U13 fand das Finalturnier bereits am Samstag in Brandenburg statt. Das Los sollte als ersten Gegner den VC Potsdam Waldstadt I ermitteln.  Um eines vorwegzunehmen, das nun folgende Spiel hätte auch ein Finale sein können. Anpfiff, erster Aufschlag und gleich ein gefühlt „minutenlanger“ Ballwechsel mit sehr guten Angriffs-und Abwehraktionen auf beiden Seiten, welchen der ESV für sich entschied. Aber das sollte noch lange nicht der einzige sehenswerte Ballwechsel gewesen sein. Das gesamte Spiel blieb auf diesem Niveau und gestaltete sich zu einem Krimi. Erster Satz 25:23 für Elsterwerda, zweiter Satz 25:21 für Potsdam. Bereits jetzt war gut eine Stunde Spielzeit vergangen! Im Tiebreak konnte Potsdam schnell mit 5:2 in Führung gehen und diese auf 12:7 ausbauen. Aber natürlich konnte dieses Spiel nicht so schnell enden. Unsere Jungs kämpften weiter, 9:12; 10:13; bei 13:13 waren sie auf Augenhöhe und konnten sich am Ende nach fast 1 ½ Stunden Spielzeit  mit 15:13 durchsetzen. Die Trainer und Zuschauer waren sich einig, es war ein hochklassiges Spiel, welches an diesem Tag zwei Sieger verdient hätte. Mit einem deutlichen 2:0 im nächsten Spiel gegen den SV Lindow-Gransee wurde der Einzug ins Halbfinale gegen die Netzhoppers aus Königs-Wusterhausen perfekt gemacht. Diese mussten das Halbfinale leider verletzungsbedingt absagen und der ESV stand damit im Finale gegen die Jungs vom VC Angermünde. Leider gelang es dem ESV im ersten Satz nicht die taktischen Vorgaben des Trainers umzusetzen und somit endete dieser schnell mit 12:25 für Angermünde. Auch im zweiten Satz ließ man die Angermünder Volleyballer schnell davonziehen, so dass diese beim Stand von 16:10 bereits wie der sichere  Sieger aussahen. Erst jetzt kehrte die Leichtigkeit in das Spiel des ESV zurück und der Rückstand konnte Punkt für Punkt verringert werden. Bei 19:19 war der Ausgleich da und unsere Jungs blieben bis zum Satzende dran. Erst der zweite Matchball führte dann zum Satzgewinn für den VC Angermünde (25:23) welcher sich dadurch den Landesmeistertitel sicherte. Die kurze Enttäuschung über das verlorene Finale wich schnell der Freude über den gewonnenen Vizemeistertitel und der damit verbundenen Qualifikation zu den Nordostdeutschen Meisterschaften. Glückwunsch Jungs!

Es spielten an diesem Wochenende in der Altersklasse U12:

ESV I –  Florian Süß und Lukas Hoyer
ESV II – Eric Lokau, Lennard Beckstein und Justin Böhme

Vizemeister in der Altersklasse U13 sind:

Kai Heiner, Collin Kreher, Lukas Hoyer, Florian Süß und Renato Lelewel

 

U31 SSC Cup
U13 beim SSC-Cup

Am 14. und 15. Januar hatte der Schweriner SC zu seinem Turnier in der Serie der German Kids Masters geladen. Auf der Gästeliste stand auch der ESV-Nachwuchs, welcher diese Einladung natürlich gern annahm. Um entspannt und ausgeschlafen am Samstagmorgen das erste Spiel bestreiten zu können, begann die Reise für unsere Jungs schon am Freitag nach der Schule. 

Am Samstag waren dann die Mädels vom VC BW Brandenburg unsere ersten Gegner. In einem nervösen Spiel mit vielen Eigenfehlern war unserer U13 anzumerken, dass solche hochklassigen Turniere noch nicht zum „Alltagsgeschäft“ gehören. Obwohl der ESV im zweiten Satz besser ins Spiel fand, konnte eine 0:2 Niederlage nicht verhindert werden. Die zwei weiteren Vorrundengegner waren nun die favorisierten Mannschaften vom Schweriner SC w I und vom CV Mitteldeutschland. Um eines vorwegzunehmen, ab jetzt steigerten sich unsere Jungs von Spiel zu Spiel. Gegen Schwerin war der ESV stets auf Augenhöhe und konnte den Mädels ein 1:1 (21:25 / 25:20) abringen. Auch gegen den CV Mitteldeutschland lagen unsere Nachwuchsvolleyballer in einem sehr guten ersten Satz bis zum Stand von 21:18 in Führung, ehe die Jungs aus Spergau diesen mit 25:22 für sich entscheiden konnten. Trotz ordentlicher Leistung in Satz zwei ging diese leider mit 16:25 zu deutlich verloren und damit das Spiel mit 0:2 an den CV Mitteldeutschland.

Trotz abendlicher Stunde musste nun noch ein Kreuzspiel die Entscheidung bringen, ob man am Sonntag um die Plätze 9 – 12 oder 13 -16 spielt. Gegner waren die Mädels der SG Einheit Zepernik. Vermutlich der späten Stunde geschuldet, begannen unsere Jungs sehr unkonzentriert. Erneut waren zu viele eigene Fehler die Folge und ein 16:25 Satzverlust die Konsequenz. Doch die mahnenden Worte der Trainer in der Satzpause schienen die Jungs erreicht zu haben. Diese mobilisierten nochmal alle Kräfte und drehten das Spiel. Die folgenden beiden Sätze wurden souverän gewonnen (25:16/15:11) und damit hieß der Sieger am Ende ESV 94. Am Sonntag sollten also die Spiele um die Plätze 9 – 12 folgen. 

Hoch motiviert gingen unsere Volleyballer am Sonntagmorgen in die erste Partie gegen den Schweriner SC w II. Von Beginn an zeigten sie, dass sie unbedingt um Platz 9 mitspielen wollten. Am Ende hieß es dann 2:0 (25:21/25:21) für den ESV und als letzter Gegner warteten nun die Jungs vom SCC Berlin. Das letzte Spiel des Turniers sollte auch das beste unserer Nachwuchsvolleyballer werden. Druckvolle Aufschläge und kluge Angriffsaktionen sicherten den Satzgewinn zum 1:0 (25:18). Im zweiten Satz konnten sich die Berliner Jungs besser auf das ESV-Spiel einstellen und bis zum Stand von 23:18 in Führung gehen. Aber unsere Jungs wehrten sich beherzt gegen den drohenden Satzverlust und hatten beim Stand von 25:24 und eigenem Aufschlag Matchball. Dieser landete denkbar knapp im Aus und der SC Charlottenburg konnte in der Folge den zweiten Satz mit 27:25 gewinnen. Auch im Tiebreak kämpfte unsere U13 um jeden Punkt. Leider hatten die Berliner das Glück in diesem Satz mehr auf ihrer Seite und gewannen diesen mit 15:11 und damit das Spiel mit 2:1.

Unsere ESV-Volleyballer errangen bei diesem hochklassig besetzten Turnier den 10. Platz. Jedoch haben die Jungs im Turnierverlauf gezeigt, dass sie auch gegen die Mannschaften auf den vorderen Plätzen auf Augenhöhe agieren können. Obwohl die Platzierung es nicht vermuten lässt, war eine Leistungssteigerung zum Turnier in Potsdam  deutlich sichtbar. Klasse Leistung, weiter so, Jungs!

Für die U13 des ESV spielten: Kai Heiner, Florian Süß, Collin Kreher und Lukas Hoyer

Turnierinformationen findet ihr unter: http://www.volleyball-schwerin.de/ssc-cup-2017/

In diesem Jahr fand zum ersten Mal eine Landesmeisterschaft der unter 15-Jährigen im Beachvolleyball statt. Dieses Ereignis wollten sich die ESV- Nachwuchsvolleyballer Niklas Krolow und Tim Beigel nicht entgehen lassen. Beide hatten bis zu diesem Zeitpunkt nur wenige „Sandberührungen“ und lediglich zwei Mal die Möglichkeit gemeinsam zu trainieren. Das war aber kein Grund nicht nach Potsdam zu fahren.

Der weibliche Bereich war mit 17 Teams gut besetzt wobei der männliche Bereich mit lediglich 7 Beach- Paaren startete.

Das erste Gruppenspiel gegen die Jungs aus Schulzendorf war zugleich auch das Einfachste an diesem Tag und endete mit einem Sieg für Krolow/Beigel. Im zweiten Match ging es gegen Fröhlich/Ullrich aus Brandenburg. Diesen beiden Jungs sah man ihre Beach- Erfahrung an. Sie spielten ihren „Stiefel“ souverän herunter und ließen dem ESV- Duo keine Chance. Damit musste das letzte Gruppenspiel gegen das Potsdamer Team Jung/Gorzny gewonnen werden um im späteren Überkreuzspiel einen vermeintlich leichteren Gegner zu bekommen. So richtig waren die Elsterwerdaer immer noch nicht im Turnier angekommen. Viele Fehler bei einfachen Bällen in der Annahme und Abwehr ließen keinen richtigen Fluss ins Spiel kommen. Dem Gegner ermöglichte man damit immer wieder leichte Punkte. So auch in diesem Spiel, das die Potsdamer für sich entschieden. Krolow/Beigel mussten deshalb gegen das in der anderen Gruppe besser platzierte Team Mandel/Wardenski aus Königs Wusterhausen um den Einzug ins Halbfinale spielen. Wenn auch sehr spät an diesem Tag konnte das Beach- Duo aus Elsterwerda in diesem Spiel endlich die genannten Fehler minimieren und einen guten Volleyball zeigen. Mit viel Einsatz, Übersicht im Abschluss und vor allem guten Aufschlägen boten beide ihrem Gegner ordentlich Paroli und konnten das Match 2:0 (15:12, 19:17) gewinnen. Damit war der überraschende Halbfinaleinzug geschafft.

Hier ging es wieder gegen Fröhlich/Ullrich die das Spiel erneut für sich entscheiden konnten. Dennoch war eine Medaille in greifbarer Nähe. Es musste nur noch gegen das Potsdamer Duo Götze/Hurtig gewonnen werden. Beide sind ein Jahr älter als die Jungs aus Elsterwerda und scheinen auch bereits mehr Zeit im Sand verbracht zu haben. Es entwickelte sich aber ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams konnten ihre Angriffe meist sofort in Punkte verwandeln, was es keiner Mannschaft ermöglichte sich vom Gegner entscheidend abzusetzen. So stand es am Ende des ersten Satzes knapp 15:12 für Potsdam. Zu diesem Zeitpunkt war natürlich nicht klar, dass noch zwei weitere spannende Sätze folgen würden. Der zweite Durchgang war geprägt von sehr guten Aufschlagserien Elsterwerdas. Allein Niklas Krolow sorgte damit für 9 direkte Punkte und einen Endstand von 15:7. Im dritten Satz fingen sich die Potsdamer Jungs wieder und es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Die Führung wechselte von Beginn an immer wieder hin und her. Mal schienen Götze/Hurtig im Vorteil zu sein und sich ein paar Punkte absetzen zu können, mal konnten Krolow/Beigel mit erneut guten Aufschlägen und viel Laufbereitschaft mehrere Punkte in Folge erzielen und an Potsdam vorbei ziehen. Was vor diesem Tag sicherlich Niemand erwartet hatte war nun möglich. Nur noch wenige Punkte trennten die ESV- Jungs von der Bronzemedaille. Jetzt kam erneut die Stärke der beiden an diesem Tag zum Tragen. Vier Aufschläge und ein Ass am Ende des dritten Durchgangs sorgten für die Erlösung und das Traumergebnis: dritter Platz. Die Freude darüber sprudelte nur so aus beiden heraus und die Anspannung legte sich langsam wieder.

An dieser Stelle bleibt nur zu hoffen, dass beide Ihren Weg weiter gehen und auch in den kommenden Jahren im Sand aktiv bleiben und sich weitere Erfolge erspielen werden.

Noch vor dem ersten Spieltag zur Landesmeisterschaft in der Altersklasse U13 nahmen unsere Nachwuchsvolleyballer die Einladung zum Waldstadtcup in Potsdam an. Dieses Turnier findet jährlich im Rahmen der German Kids Masters statt und lockt somit immer wieder hochklassige Mannschaften ans Netz. 

In der Vorrunde mussten sich unsere Jungs gegen die Mädels von der SG Einheit Zepernik und dem Schweriner SC II sowie gegen die Jungs vom VC Potsdam Waldstadt I beweisen. In allen Spielen waren die ESV-Jungs stets auf Augenhöhe mit dem Gegner und bewiesen ein ums andere mal zum Satzende Nervenstärke. Somit konnten diese drei Begegnungen jeweils mit 2:0 gewonnen und die Vorrunde als Gruppenerster beendet werden. In der Zwischenrunde trat der ESV gegen die Sportschülerinnen vom SC Potsdam I an. Spielsicher und vor allem im Angriff überlegen ließen die Mädels unseren Jungs keine Chance und gewannen dieses Kreuzspiel mit 2:0. Am nächsten Morgen warteten somit die Platzierungsspiele um die Plätze 4-6 auf unsere vier Jungs. Der Schweriner SC I (w) war unser erster Gegner. Der erste Satz glich der Partie gegen den SC Potsdam. Sicherer Spielaufbau und gefährliche Angriffe der Mädels sorgten für ein schnelles Satzende und dem Spielstand von 0:1 aus Sicht des ESV. Im zweiten Satz steigerten sich unsere Jungs. Bis zur Satzmitte konnte die Partie ausgeglichen gestaltet werden. Dennoch setzten sich die Schwerinerinnen souverän durch und gewannen die Partie mit 2:0. Im Spiel um Platz 5 hieß der Gegner erneut VC Potsdam Waldstadt I. Nach einem deutlich gewonnenen ersten Satz ging der zweite Durchgang an Potsdam. Im Tiebreak hatten die Jungs vom ESV die stärkeren Nerven und holten sich mit einem 2:1 Sieg den 5. Platz von 12 gestarteten Mannschaften bei diesem Turnier.

Nur ein Wochenende später stand der erste Spieltag zur Landesmeisterschaft in der Altersklasse U13 an. In Brandenburg  mussten unsere Jungs gegen den Gastgeber sowie gegen den VC Angermünde und erneut gegen die Volleyballer vom VC Potsdam Waldstadt I antreten. Die Spiele gegen Brandenburg und Potsdam konnten jeweils mit 2:0 gewonnen werden. Das Spiel gegen den VC Angermünde entwickelte sich zu einem Krimi. Den ersten Satz gewann der ESV. Im zweiten Satz änderte Angermünde die Aufstellung und ging schnell mit 15:8 in Führung. Danach konnten unsere Jungs immer öfter die taktischen Vorgaben umsetzen und beim Spielstand von 22:22 ausgleichen. Dennoch gewann der VCA diesen Satz mit 26:24. Von diesem Satzverlust völlig unbeeindruckt wurde Angermünde im Tiebreak mit sehr guten Aufschlägen unter Druck gesetzt und die Partie mit 2:1 gewonnen. Obwohl dem VCA ein wichtiger Stammspieler fehlte, ist dieser Sieg eine bemerkenswerte Leistung. Immerhin hatten unsere Nachwuchsvolleyballer damit den Sieger des Waldstadt Cup`s  vom vorangegangenen Wochenende bezwungen. Jetzt gilt es, im Training weiter an wichtigen Elementen zu arbeiten. Denn bereits am 08.01.2017 steht der nächste Spieltag der Landesmeisterschaft in Angermünde an.

Damit sie nicht aus der Übung kommen, und auch weil es mittlerweile schon Tradition ist, spielen die Volleyballer des ESV für ihre Grundschule im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Das Regionalfinale in diesem Wettbewerb fand am vergangenen Donnerstag statt. Da der Turniersieger zum Landesfinale nach Potsdam fährt und somit noch ein weiterer schulfreier Tag lockte, bedurfte es keiner weiteren Motivation durch den Trainer. Alle Vorrundenpartien sowie das Halbfinale und Finale konnten mit 2:0 gewonnen werden. Damit hat sich die Friedrich-Starke-Grundschule zur Teilnahme am Landesfinale in Potsdam am 28.04.2017 qualifiziert. 

Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Leistung von Scott Müller und Jonas Thiemig, welche zum ersten mal an einem Volleyballturnier teilgenommen haben und zu jedem Zeitpunkt eine große Unterstützung für die Mannschaft waren. 

An dieser Stelle möchte ich mich auch wieder bei den mitgereisten Eltern bedanken, welche uns über zwei Tage in Potsdam reichlich mit frischem Obst und Gemüse versorgt haben. 

Für die U13 des ESV spielten:

Lukas Hoyer, Kai Heiner, Florian Süß und Collin Kreher

 

Durch ihren Sieg bei den diesjährigen Volleyball-Landesmeisterschaften hatten sich die U14-Jungs des ESV für die Nordostdeutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert. Am Wochenende ging es nun für die zwei besten Teams Sachsen Anhalts, Berlins und Brandenburgs in die Landeshauptstadt um  die beiden Teilnehmer für die deutsche Meisterschafte zu ermitteln. Das Los hat ergeben, dass Elsterwerda gegen den VC Mitteldeutschland und den Nachwuchskader des diesjährigen deutschen Meisters im Männervolleyball, den SCC Berlin, spielen musste.

Gegen den SCC entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe wobei der ESV bis Mitte des ersten Satzes immer ein klein wenig in Führung lag. Berlin war im Angriff auf allen Positionen relativ gut besetzt. Wenn sie die Möglichkeit hatten den Ball ans Netz zu bekommen und anzugreifen war es für Elsterwerda oftmals sehr schwer den Punkt zu verhindern. Dennoch gelang ab und zu ein Block oder eine gute Feldabwehr und der Vorteil lag wieder beim ESV. Es fehlte ein wenig am Aufschlag-Druck, um die Hauptstädter gleich in die Defensive zu drängen und ihnen den Angriff zu erschweren. Vielleicht hat man hier den einen oder anderen Punkt liegen lassen. Trotz leichter Führung bis kurz vor Satzende reichte es am Ende nicht zu gewinnen. In der Schlussphase entschieden gute Aufschläge Berlins und kleine Konzentrationsschwächen Elsterwerdas den Satz für Berlin (25:21). Auch im zweiten Durchgang schenkten sich beide Teams keine leichten Punkte. Elsterwerda zeigte jetzt wieder eine gute Abwehrleistung, wie bereits im Finale der diesjährigen Landesmeisterschaft. Beim Spielstand von 23:19 fehlten nur noch zwei Punkte zum Satzgewinn. Zwei Angriffsfehler, ein missglückter Block Elsterwerdas und ein Netzroller beim Aufschlag des SCC sorgten für den Ausgleich. Damit war wieder alles offen. Eine Auszeit des ESV sollte den Spielfluss des Gegners ein wenig durcheinander bringen und das eigene Team wieder in die Erfolgsspur bringen. Leider folgten gleich im Anschluss zwei gute Aufschläge Berlins, die der ESV nicht ans Netz bekommen konnte. So endete auch dieser Durchgang denkbar knapp 25:23 für Berlin. Trotz der Enttäuschung ging es im Anschluss gleich gegen den VC Mitteldeutschland. Bei allen bisherigen Begegnungen war kein schönes Spiel zu sehen. So auch an diesem Spieltag. Elsterwerda war in der gesamten Partie spielerisch besser als das Team aus Merseburg konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Deshalb wurde es zum Ende der beiden Sätze immer knapp und man musste fürchten den Durchgang doch noch abgeben zu müssen. Glücklicherweise reichte es zum Sieg und Elsterwerda konnte Kraft für die kommenden Spiele sparen.

Als Gruppenzweiter spielte der ESV im Anschluss gegen den ersten der zweiten Gruppe, den diesjährigen Berliner Meister TSC Berlin. Leider hatte man gerade in diesem Spiel mit Verletzungen zu kämpfen, die zu einigen Punktverlusten führten. Es wurden viele Aufschläge verschlagen oder ohne Druck zum Gegner gespielt. Auch in der Annahme war man nicht mehr so konzentriert wie zuvor. Im ersten Satz lag man zwischenzeitlich mit acht Punkten im Rückstand, die man bis zum Ende auch nicht aufholen konnte. Der zweite Durchgang begann genau so wie der Satz zuvor endete. Der TSC konnte durch die hohe Fehlerquote Elsterwerdas mit 17:12 in Führung gehen. Plötzlich begann der ESV wieder Volleyball zu spielen. Gute Spieleröffnungen, Einsatz und Genauigkeit in der Feldabwehr und der Wille zu Siegen waren jetzt zu sehen. Man konnte die Berliner zunehmend unter Druck setzen und durch sieben Punkte in Folge mit 19:17 in Führung gehen. Leider reichte dieser Zwischenspurt nicht um sich weiter abzusetzen. In dieser Phase des Spiels kamen die Jungs des TSC zu Punkten die nicht sein mussten. Ein Blockball Elsterwerda landete knapp hinter dem Netz in der eigenen Hälfte. Ein Ball auf der Netzkante wurde vom ESV in das Netz gespielt und nicht zu einem sicheren Punkt verwandelt. Über die Satzstände 21:20 und 21:23 musste man die Führung wieder abgeben. So ging der zweite Satz dann auch 22:25 verloren und die Teilname an der deutschen Meisterschaft war nun nicht mehr möglich.

Im letzten Match des Tages, dem Spiel um Platz drei, spielte der ESV gegen seinen Lieblingsgegner den VC Potsdam. Bei allen Aufeinandertreffen in dieser Saison konnte man das Parkett als Sieger  verlassen. Die Mannschaft des VC Potsdam hatte zuvor einen echten Krimi gegen den SCC Berlin abgeliefert und denkbar knapp mit 1:2 verloren. Dieses Spiel hatte sie sehr viel Kraft gekostet. Elsterwerda auf der anderen Seite war motiviert und startete hervorragend in ihr letztes Spiel des Tages. Mit 25:13 ging der erste Satz dann auch folgerichtig nach Elsterwerda. Eine Auswechselung auf Seiten Potsdams und womöglich der Gedanke in den Köpfen der ESV-Kids, es würde weiter so laufen wie im ersten Satz, brachten den VC wieder ins Spiel zurück. Mitte des Durchgangs reagierte Elsterwerda auf die neue Situation und wechselte einige Spieler aus, um ihnen die Möglichkeit zu geben sich vor dem entscheidenden dritten Durchgang ein wenig auszuruhen. Mit 14:25 mussten man den zweiten Satz verloren geben. Das Ende der diesjährigen Nordostdeutschen Meisterschaft entwickelte sich zu einem Selbstläufer. Elsterwerda war wieder voll im Spiel und Potsdam scheinbar körperlich platt. Ohne Gegenwehr gewann der ESV 15:2 und durfte sich damit die Bronzemedaille umhängen lassen.

Eine lange Saison ist erfolgreich beendet worden. Leider wird es für die Jungs im kommenden Spieljahr keine Möglichkeit geben bei der U16- Landesmeisterschafte anzutreten, es fehlen die notwendigen Spieler. Um die Jungs aber weiterhin voran zu bringen und ihnen eine neue Herausforderung zu bieten werden sie in der kommenden Saison im regionalen Volkssport gemeinsam mit Erwachsenen auf dem Spielfeld stehen und sich an das große Volleyballfeld gewöhnen können.

Für den ESV spielten (v.l.): Pascal Engelmann, Niklas Krolow, Max Raum, Tim Beigel, Jannik Richter, Clemens Kümmel

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