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Aufgrund des Titelgewinns bei der diesjährigen Landesmeisterschaft der U13 hatte sich das Team des ESV 94 erstmals für die Nordostdeutsche Meisterschaft qualifiziert. Diese fand am Wochenende in Dessau statt. Dieser überregionale Vergleich soll den drei besten Teams der Länder Sachsen Anhalt, Berlin und Brandenburg die Möglichkeit geben, weitere Spiel-Erfahrungen zu sammeln und sich auch einmal mit Teams aus anderen Bundesländern zu messen. Das Los hatte entschieden, dass Elsterwerda gegen den SCC Berlin (2. Platz Berlin), den CV Mitteldeutschland (2. Sachsen Anhalt) und den PSV 90 Dessau-Anhalt (3. S-A) spielen musste.

Gegen den PSV ließ der ESV nichts anbrennen und konnte ohne große Mühe beide Durchgänge gewinnen (25:17, 25:7). Anschließend ging es gleich gegen den SCC Berlin. Beide Sätze waren relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen auf Seiten Elsterwerdas. Zum Ende konnten sich die ESV-Kids jedoch immer absetzen und die wichtigen Punkte erzielen (25:22, 25:18). Das entscheidende Gruppenspiel um die Plätze 1 und 2 wurde dann zwischen Elsterwerda und dem CV Mitteldeutschland ausgetragen.
Im ersten Satz waren die Elsterstädter sehr konzentriert. Gute Aufschläge und kaum ein Fehler bei dem Spielaufbau zeichneten den Beginn des Spiels aus. Nach 25:12 sah man schon wie der Sieger aus. Was jetzt folgte waren zwei schwache Sätze des ESV. Ohne Energie, Einsatzbereitschaft und Mut wurden dem CVM die beiden folgenden Durchgänge und damit auch das Spiel förmlich geschenkt (21:25, 11:15). Deshalb ging es im weiteren Verlauf des Turniers gegen den VC Potsdam Waldstadt, den Ersten der anderen Gruppe, um den Einzug ins Finale. Diese Paarung gab es bereits im Finale der Landesmeisterschaft in Brandenburg. Damals konnte der ESV das Spielfeld bekanntlich als Sieger verlassen.
Wahrscheinlich mit diesem Gedanken im Hinterkopf spielten die Jungs wieder sehenswerten Volleyball. Druckvolle Spieleröffnungen und eine gute Annahme und Feldabwehr gaben der Mannschaft die Sicherheit auch im Angriff mehr Risiko einzugehen. Das zahlte sich aus und führte immer wieder zu Punkten. Am Ende hieß es 2:0 (25:18, 25:23) für die ESV-Kids. Damit war der Finaleinzug geschafft. Im zweiten Halbfinale konnte sich der Sieger der U13 Meisterschaften in Berlin, der Berliner TSC, gegen den VCM durchsetzen. 

Gute Aufschläge, die Elsterwerdas Spieler bis zu diesem Zeitpunkt in der Form noch nicht parieren mussten, machten ihnen einen geordneten Spielaufbau im Finale sehr schwer und verhalfen dem TSC zu vielen leicht erspielten Punkten. Schon sehr zeitig im ersten Satz war zu sehen, dass es so für die Brandenburger nicht möglich sein wird als Sieger vom Parkett zu gehen. Spielerwechsel und intensive Gespräche mussten folgen. Der Satzstand 13:25 spricht Bände und verdeutlicht die Überlegenheit der Berliner bis zu diesem Zeitpunkt.
Im zweiten Durchgang fand man dann langsam ins Spiel. Aus einer besseren Annahme heraus gelang es ein ums andere Mal den TSC unter Druck zu setzen und zu punkten. Es entwickelte sich ein spannendes Finale mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Mit dem besseren Ausgang für die Elsterstädter (25:22). Ein dritter Satz musste die Entscheidung im Diesjährigen Finale der Nordostdeutschen Meisterschaft bringen. Leider mussten die ESV-Spieler nun dem langen, anstrengenden Spieltag und auch einer Verletzung Tribut zollen und sich doch mit 8:15 geschlagen geben. 

Nichtsdestotrotz konnte Elsterwerda bei der ersten Teilnahme an diesem Event den Vizemeistertitel erspielen. Damit kann es jetzt nur ein Ziel für die kommende Saison geben: die Nordostdeutsche Meisterschaft der Altersklasse U14 und weiterführend die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Die ESV-Jungs sind auf jedem Fall auf dem richtigen Weg das zu schaffen.

 Für den ESV 94 spielten: Niklas Krolow, Max Raum, Tim Beigel, Clemens Kümmel, Pascal Engelmann

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